US-amerikanische Schauspielerin (1933-)

Kim Novak in „Vertigo: Aus dem Reich der Toten“ (Vertigo, 1958)

Unglaublich, dass dieser Film ursprünglich kein Erfolg war.

Als ich Vertigo zum ersten Mal sah, war Kim Novak für mich der Inbegriff von Schönheit schlechthin. Diese Augen … diese Augenbrauen … ich war hin und weg. Dass der Film schon damals ein Klassiker war und Frau Novak inzwischen deutlich mehr Jahre auf dem Tacho hatte, spielte keine Rolle.

Der Film ist für mich zeitlos und ich könnte ihn wohl einmal pro Woche sehen, ohne dass mir dabei langweilig würde.

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US-amerikanische Schauspielerin (1903-1997)

Billie Dove in „Sensation Seekers“ (1927)

Ein Stummfilm, der in Deutschland nie auf die Leinwand kam.

Billie Dove wurde als „Bertha Eugenie Bohny“ geboren, ein Kind Schweizer Einwanderer. Bevor sie Billie Dove wurde, war sie Lillian Bohny. Als Jugendliche begann sie eine Karriere als Model, wurde dann von Florenz Ziegfield entdeckt und Mitglied der bekannten Ziegfield Follies Revue. Sie hatte zahlreiche Verehrer, darunter Howard Hughes, mit dem sie sogar verlobt war.

1932 gab sie die Schauspielerei auf und heiratete einen Ölmagnaten. Mit ihm verbrachtete sie 35 Jahre. Die Sängerin Billie Holiday (gebürtig Eleanora Fagan) ließ sich bei ihrem Künstlernamen von Dove inspirieren.

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österreichischer Schauspieler (1947-)

Arnold Schwarzenegger in „The Terminator“ (1984)

Diesen Film habe ich das erste Mal auf einer leiernden VHS-Kassette gesehen. Damals war der Hauptdarsteller noch weitgehend unbekannt, was sich sehr schnell ändern würde.

Nur ein Jahr später sah ich im Kino, wie er im Alleingang die gesamte männliche Bevölkerung einer lateinamerikanischen Drittweltnation umbrachte. In einem Kino in einer lateinamerikanischen Drittweltnation. Beim Anfang des Films, in den USA, ging das Publikum noch mit. Als er in der Drittweltnation ankam und das große Schlachten begann, war die Reaktion eher verhalten.

Seinerzeit haben mich die Effekte von Terminator voll in den Bann gezogen. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie man so etwas technisch hinbekam (insbesondere die Szene vor dem Spiegel). Vor einigen Jahren habe ich den Film auf Blu-ray wiedergesehen. Bei der Spiegelszene war plötzlich so etwas von klar, wie sie gemacht worden war …

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französischer Schauspieler (1966-)

Vincent Cassel in „Hass“ (La Haine, 1995)

La Haine habe ich immer noch nicht gesehen, auch wenn er schon seit Jahren auf der Liste „will ich unbedingt sehen“ steht.

Ich weiß nur, dass es ein sehr intensiver Film sein muss, und dass ich diverse Rezensionen gelesen habe, nur um die beschriebene Handlung gleich wieder zu vergessen.

Bei der Schraffur habe ich mich ziemlich in den Stoppelhaaren verfangen und versucht, die glatten Gesichtszüge des damals noch sehr jungen Vincent Cassel mit konturierten Linien einzufangen. Hat viel Spaß gemacht.

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Leo McKern in „Nummer 6“ (The Prisoner, 1968)

Aus der Folge „Once Upon A Time“, deutscher Titel „Pas de deux„. Eine faszinierende Serie, die ich jahrzehntelang vor mir hergeschoben habe, weil mich die Besessenheit der Fans verunsichert hatte.

Meine Vorsicht war unnötig. Die Serie ist wirklich sehr spannend und erfreulich zeitlos, wenn nicht gar seiner Zeit voraus. Gerade die Frage nach den Möglichkeiten zur Erhaltung der persönlichen Identität sind weiterhin topaktuell.

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