Meinen Eltern zufolge lautet das erste Wort, das ich gesprochen habe, „Nein“.

Dazu kam es schon im frühen Krabbelalter.

In der kleinen Mietwohnung stand eine große Topfpflanze, ich glaube es war ein Gummibaum, der ebenso regelmäßig wie fleißig gegossen wurde und sich dafür bedankte, indem er wuchs und gedieh.

Klein-Gerald hatte wohl die Angewohnheit, die saftige Erde aus dem Gummibaumtopf in sein Mäulchen zu stopfen. (Im Englischen ist „Eat dirt“ eine Demütigung, was ich nie so recht nachvollziehen konnte.)

Wenn meiner Mutter auffiel, dass ihr fröhlich auf allen Vieren die Wohnung erkundender Sohn wieder Kurs auf den Gummibaum nahm, rief sie laut und wiederholt „NEIN“.

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