Die Zeit hat heute ein Interview mit einem Berliner Intensivmediziner veröffentlicht, unter der plakativen Überschrift: „Jeder dritte Covid-Patient auf einer Intensivstation stirbt“.

Schon vor der Lektüre des Artikels drängte sich mir eine Frage direkt auf: „Ist das eigentlich viel?“

Auf einer Intensivstation landen, wie schon der Name andeutet, besonders schwere Fälle. Ist die Mortalität bei Covid-19-Patienten überdurchschnittlich hoch? Wie hat sie sich im vergangenen Jahr entwickelt? Im Artikel habe ich hierzu kein Indiz gefunden – ist ja auch ein Interview. Ein Kasten mit etwas Kontext wäre trotzdem schön gewesen.

Alles muss man selber machen.

(Spoiler: Ja, die Mortalität von Covid-Patienten ist überdurchschnittlich hoch. Sie ist im vergangenen Jahr allerdings auch deutlich gesunken. Und: Jenseits des Tellerrands sind die Zahlen noch viel, viel schlimmer.)

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Gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung hat Wolfgang Schäuble geseufzt, es sei doch echt schlimm, dass zunächst nicht genügend Impfstoff für alle da ist.

Er halte es für richtig, dass Deutschland sich gegenüber der Rest-EU nicht vorgedrängt hat. „Die Krise überwinden wir nur mit Solidarität, in Europa und auch darüber hinaus“ , soll er gesagt haben. (Der komplette Artikel liegt mir leider nicht vor, Paywall.)

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