Insbesondere in Deutschland ist Angela Lansbury vor allem durch die Hauptrolle in der Krimiserie „Mord ist ihr Hobby“ (Murder, She Wrote, 1984) bekannt.
Im Thriller „Botschafter der Angst“ spielt sie die Mutter des nur drei Jahre jüngeren Hauptdarstellers, einem aus Korea zurückgekehrten Kriegshelden.
Wer den Film nicht kennt: Überspringen Sie bitte den Wikipedia-Artikel, der im zweiten Absatz gleich die dramatischste Wendung des Films verdirbt.
Robinson wurde als „Der kleine Cäsar“ (Little Caesar, 1931) berühmt, zeitlos wurde sein Gesicht durch seine Rolle in „Frau ohne Gewissen“ (Double Indemnity, 1944). Laut IMDb spielte er in 117 Filmen mit.
Geboren wurde in Rumänien als Emanuel Goldenberg. Als er neun Jahre alt war, wanderte seine Familie in die USA aus. Auswanderungsgrund war wohl, dass sein Bruder in Rumänien von jugendlichen Antisemiten angegriffen wurde.
„Im Namen des Gesetzes“ war eine der seltenen Gelegenheiten, in denen Robinson keinen Kriminellen spielte, sondern den titelgebenden Staatsanwalt.
Clarke stand in vielen weniger bekannten Science-Fiction-Filmen der 1950-er-Jahre vor der Kamera und wechselte dann zu Gastrollen in zahlreichen Fernsehserien. Unter anderem hat er in der Science-Fiction-Romanze „Beyond the Time Barrier“(1960) mitgespielt, aus der ich bereits Darlene Tompkins portraitiert habe.
Der Low-Budget-Science-Fiction-Film „Der Mann von Planet X“ ist in erster Linie dafür bekannt, dass er Steven Spielberg auf die Idee brachte, Menschen und Aliens in „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ (Close Encounters of the Third Kind, 1977) mit Tönen kommunizieren zu lassen.
Dem Vernehmen nach fand Cary Grant seine darstellerische Leistung in diesem Film nicht so toll. Ich würde behaupten, dass ihm die Rolle gar keine andere Wahl ließ. Wäre Grant nicht dauernd vor dem Überschnappen, wäre der Film nicht halb so lustig.
Würde man mich mit gezogener Waffe zwingen, meinen Cary-Grant-Lieblingsfilm zu nennen, würde ich vermutlich nicht „Arsen und Spitzenhäubchen“ sagen, sondern je nach Stimmung entweder „Charade“ (weil mit Audrey Hepburn) oder „Der unsichtbare Dritte“ (weil von Hitchcock). Aber an zweiter Stelle …
Im Film ist ein Grabstein auf dem Friedhof neben dem Haus seiner Familie übrigens mit „Archie Leach“ beschriftet.
„A Study In Terror“ ist eine überaus atmosphärische Sherlock-Holmes-Verfilmung mit John Neville in der Hauptrolle. Robert Morley hat die nicht unwichtige Rolle von Mycroft Holmes und ist ein Highlight der Handlung. Am bekanntesten ist der Schauspieler wohl als Prediger im Humphrey-Bogart-Klassiker „African Queen“.
Sein zurückhaltend überraschter Gesichtsausdruck in „A Study in Terror“ lud mich direkt zum Abmalen ein. Diese Augenbrauen! Er guckt wie eine leicht beschwipste Eule.
Das erste mal so richtig wahrgenommen habe ich Tim Blake Nelson im Film „O Brother, Where Art Thou?“ (2000). In dieser bizarren Komödie spielte er an der Seite von John Turturro und George Clooney und riss den Film immer wieder an sich. Da ist was in seinen Augen … so viel Seele.
Seitdem habe ich ihn als „Rorschach“ in der Serie „Watchmen“ (2019) bewundert und war um so überraschter, dass er in „Lot 36“ den abscheulichen Nick Appleton mit derselben Überzeugungskraft spielen konnte. Der ist sowohl von der Kleidung als auch vom Charakter her hässlich und abstoßend, und trotzdem zieht er die Zuschauer in den Bann.
Ein weiteres Bild aus dem nigerianischen Drama „Eyimofe“, das ich immer noch nicht gesehen habe. (Als Vorlage diente ein Standbild aus dem Internet.) Das Bild zeigt die Schauspielerin Temi Ami-Williams, die in der zweiten Filmhälfte die Hauptrolle spielt, Rose.
Über den Film habe ich mich schon ausgelassen, als ich das Portrait von Robert Hays vorgestellt habe. Über Leslie Nielsen auch.
Ich mag Nielsen sowohl in seinen ernsten Rollen (Alarm im Weltall, 1956) als auch wenn er blödelt. Weil ich ein Snob bin, mag ich die Nackte-Kanone-Filme weniger als die zugrundeliegende Serie „Police Squad!“ (Die nackte Pistole). In späteren Jahren nahm leider auch die Qualität der Blödelrollen ab.
Das ist wieder so ein Standbild, das mich fasziniert hat, ohne dass ich sonst etwas vom Film wusste. Ich habe einfach die Chance genutzt, einen interessanten Gesichtsausdruck abzuzeichnen. Dass ich den Film nicht gesehen habe, heißt freilich nicht, dass ich nichts darüber schreiben kann.
„Eyimofe“ ist ein nigerianisches Drama von 2020. Der Film ist in zwei Abschnitte aufgeteilt: Der erste Teil handelt vom Leben des Elektroingenieurs Mofe, der nach einem tragischen Vorfall in seiner Heimat in Spanien ein neues Leben aufbauen will. Der zweite handelt von der Friseurin Rosa, die ihrer jungen Schwester Grace helfen will. Das habe ich alles aus der deutschen und englischen Wikipedia.
Grace wird von Cynthia Ebijie gespielt, die in diversen nigerianischen Filmen und Serien aufgetreten ist.
Am 8. Juni 1984 hatte der Film „Ghostbusters – Die Geisterjäger“ seinen Kinostart. Nachdem ich beim Ur-Hype live dabei war, hat Heise Online mir angeboten, was über das Jubiläum zu schreiben. Also schrieb ich: „40 Jahre Ghostbusters: Eben mal die Welt retten“.
Zur Vorbereitung habe ich mir alle fünf (!) Ghostbusters-Filme angesehen, vom Original bis zur letzten Sequel, die dieses Jahr erschien. Es war eine sehr merkwürdige Erfahrung.
Alle Nachfolger kranken unter demselben Grundproblem: Sie erzählen letztlich immer wieder dieselbe Geschichte. Die Struktur folgt stets dem Original, teils locker, teils sklavisch. Los geht’s immer mit dem Aufstieg der Geisterjäger aus dem Nichts. Früher oder später materialisiert sich eine gigantische übernatürlichen Bedrohung für die ganze Welt. Irgendwann muss ein bedrohliches Riesending auftauchen und dann können es nur noch Protonen-Packs richten. Wieder, wieder, wieder, und wieder.
Insgesamt setzte sich in mir der Gedanke fest, dass die Ghostbusters-Franchise keine Filmserie ist, sondern ein Produkt. Der erste Film ist gut, der dritte gibt sich immerhin Mühe, der Rest hat für mich keine echte Daseinsberechtigung.
Statt mit Zaubersprüchen bannen die Geisterjäger ihre Ziele mit Protonenstrahlen.
Robert Hays im Film „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ (Airplane!, 1980) Weiß der Teufel, was den deutschen Verleih geritten hat, der Flugzeug-Katastrophen-Parodie „Airplane!“ den haarsträubenden Titel „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ zu geben. Vielleicht sollte ich ein bisschen Nachsicht üben, waren … …
Der Tag des Jubiläums hat mich ein bisschen überrascht: Ist der 6. Juni doch nicht der Erscheinungstag des Spiels, sondern der Tag, an dem Alexei Paschitnow die erste spielbare Version vor sich hatte. Der Erscheinungstermin des fertigen Spiels war irgendwann 1985.
Ich habe viel erwähnenswertes ausgelassen, unter anderem das jahrzehntelange Rechte-Hickhack, weil der Tag ja letztlich das Spiel feiern soll und nicht das Drama hinter den Kulissen.
Weggelassen habe ich auch die Geschichte um das „sagenumwobene“ Level 30 der NES-Version von Tetris. Warum? Weil ich mich darüber vor sieben Jahren schon einmal ausführlich ausgelassen habe.
James Griffith in „The Amazing Transparent Man“ (1960). Mit seiner großen Statur, Hakennase und den ausdrucksstarken Augenbrauen spielte James Griffith vor allem Bösewichte, so auch in „The Amazing Transparent Man“. Als Maj. Paul Krenner zwingt er einen Wissenschaftler dazu, eine Unsichtbarmach-Maschine zu entwicken. Ziel ist … …
Nia Long in Love Jones (1997) Nia Jones wurde in den frühen 1990ern durch Rollen in „Boyz n the Hood“ und „Der Prinz von Bel-Air“ bekannt. „Love Jones“ war eine ihrer ersten dramatischen Rollen. Seitdem hat sie eine steile Karriere hingelegt. Zugegebenermaßen habe ich den … …