Gerald Himmelein

Ivan Triesault

Ivan Triesault in „The Amazing Transparent Man“ (1960) Vor allem auf Bösewichte spezialisierter Darsteller, unter anderem in „Berüchtigt“ (Notorious, 1946) als Nazi-Agent. Die Rolle des Guten bekam er wohl eher selten. Im obskuren Science-Fiction-Film „The Amazing Transparent Man“ spielt er den Wissenschaftler Dr. Ulof, der …

25 Jahre Star Wars: Episode I

Auf Heise Online steht seit Freitag ein Artikel über das 25. Jubliäum der ersten Star-Wars-Prequel: Die dumpfe Enttäuschung: 25 Jahre „Star Wars: Episode I“​. Ich hätte bei weitem das Doppelte schreiben können, habe mich aber letztlich darauf konzentriert, wie weit der schlechte Ruf des Films ungerechtfertigt ist.

Es dürfte dem Artikel anzumerken sein, dass ich die Prequels nicht so gelungen finde. Doch eine erhellende Unterhaltung mit einem Freund brachte mich dazu, dem Film noch einmal eine Chance zu geben. Also habe ich mir die aktuelle Blu-ray gekauft und „Episode I“ zum dritten Mal gesehen. Und siehe da …

Jake Lloyd in "Episode I"
Konnte wirklich nichts dafür: Jake Lloyd als junger „Ani“ Skywalker

Schnell fand ich die Quelle der kognitiven Dissonanz: Der Freund ist deutlich jünger als ich. Ich bin hingegen mit der Ur-Trilogie aufgewachsen. Vorsicht, historischer Abriss …

Robert Sylvester Kelly

US-amerikanischer Schwerverbrecher (1967-)

Das Foto, das ich als Vorlage fand, sagte so viel. Ein ehemaliger R&B-Superstar steht mit gesenktem Kopf vor einem Strafgericht bei der Verkündung seines Urteils. (30 Jahre Haft.)

Bei der Schraffurzeichnung habe ich mir ein paar Freiheiten erlaubt. Der echte R. Kelly hielt den Kopf etwas höher als bei mir. Zudem war seine Kleidung orange, nicht der Hintergrund.

Jerry Stackhouse

US-amerikanischer Basketball-Trainer (1974-)

Ein guter Freund schickte mir folgenden Tweet:

Ich musste erst mal nachgucken, wer „Stackhouse“ ist, und dann eine größere Version des linken Bildes finden. Dieses habe ich dann ein bisschen … kreativ bearbeitet und das Ergebnis als Kreuzschraffur nachgezeichnet.

Der Vollständigkeit halber: Jerry Darnell Stackhouse ist ein ehemaliger Basketball-Spieler, inzwischen Trainer, der bis März 2024 die Vanderbild Commodores aus Nashville, Tennessee, USA, äh, ausbildete. Stackhouse ist für seine elegante Kleidung und sein lebendiges Mienenspiel bekannt.

25 Jahre "DIE MUMIE"

25 Jahre Die Mumie

Auf Heise Online erschien heute der Artikel Der unsterbliche Mythos: 25 Jahre „Die Mumie“. Zugegebenermaßen war ich nie ein Fan des Films. Ich habe ihn seinerzeit zwar gesehen, aber erst auf DVD. Ein guter Freund liebt den Film hingegen innig — was mir „Indiana Jones 3“ ist, ist ihm „Die Mumie“: der perfekte Film zum Hirn abschalten und Spaß haben.

So kam es, dass wir erst vor kurzem gemeinsam die Blu-ray angesehen haben. Und schau her: Mit 25 Jahren Abstand wirkt das Remake des Boris-Karloff-Klassikers von 1932 gar nicht mehr als übersteuertes Sakrileg. Was ich als wirre Mischung aus Geister- und Achterbahn in Erinnerung hatte, kommt 22 Jahre n. B. (nach Bourne) fast schon gesetzt daher.

Fotorealismus? Mit dieser Mumie nicht.

Spanischer Fischer

Fischer aus Galizien

Wer sich fragt, „Müsste ich den kennen?“, sei entschuldigt: Diese Schraffurzeichnung entstand anhand eines Urlaubsfotos aus einem Bilderalbum meiner Eltern. Das Bild zeigt einen am Strand gesehenen galizischen Fischer, aufgenommen irgendwann in den 70ern. Name, Alter, Schicksal unbekannt.

Verkrampfte Hand

Handstudie nach Foto

Zwei Jahre später …

Die vorangegangenen beiden Handstudien (hier und hier) von 2022 nutzten ein 3D-Modell als Grundlage. Dies hier ist hingegen meine eigene Hand.

Die Zeichnung entstand eher zufällig. An jenem Tag hatte ich brennende Krämpfe in den Fingern, insbesondere in der linken Hand. Zur Erinnerung habe ich ein Foto der Hand geschossen. Beim Anblick des Fotos in der Smartphone-Galerie dachte ich spontan: ‚Boah, interessante Beleuchtung. Gäbe womöglich eine Schraffurzeichnung ab.‘

Büste eines bärtigen, alten Mannes

Büste von Franz Xaver Messerschmidt (1736-1783)

„Büste eines bärtigen, alten Mannes“
Franz Xaver Messerschmidt (1736-1783)
Bratislava, nach 1777
Bezeichnet F.M.SCH.
Inv. 2600

Enthauptung der heiligen Katharina

Holzskulptur von Johann Neudecker d. Ä. (1663-1718)

Detail aus „Enthauptung der heiligen Katharina“
Johann Neudecker d. Ä. (1663-1718)
Amöneburg/Oberhessen, 1713
Lindenholz
Inv. 1464

eXistenZ

25 Jahre eXistenZ

Auf Heise Online erschien heute ein Artikel von mir: David Cronenbergs ‚eXistenZ“; 25 Jahre seiner Zeit voraus“. Kaum zu fassen, dass der Film diese Woche 25 Jahre alt geworden ist. Es ist so ein seltsamer Film — im Kino seinerzeit ein Flop, aber schon damals von der Kritik gefeiert, inzwischen Kult. Wie so viele Filme von David Cronenberg.

Es folgen ein paar ergänzende Gedanken zum Film beziehungsweise zum Artikel zum Film.

Peter Weller

US-amerikanischer Schauspieler (1947-)

„RoboCop“ (1987) ist einer meiner liebsten Filme, auch wenn er inzwischen etwas darunter leidet, dass die beschriebene Science-Fiction-Dystopie schon in so vielen Punkten eingetreten ist.

Kern dessen, was diesen Film so gut macht, ist die darstellerische Leistung von Peter Weller, den ich zuvor in „Buckaroo Banzai — Die 8. Dimension“ (The Adventures of Buckaroo Banzai Across the 8th Dimension, 1984) gesehen hatte.

2023 erschien eine vierteilige Dokumentation, tatsächlich „RoboDoc“ genannt, die den Film über vier Stunden lang bis ins kleinste Detail seziert. Ich fand keine Minute davon langweilig.