
James Stewart in „Vertigo: Aus dem Reich der Toten“ (Vertigo, 1958)
Einer meiner allerliebsten Filme überhaupt. Es hat geholfen, ihn als Teenager im Kino zu sehen. Lange Geschichte.

James Stewart in „Vertigo: Aus dem Reich der Toten“ (Vertigo, 1958)
Einer meiner allerliebsten Filme überhaupt. Es hat geholfen, ihn als Teenager im Kino zu sehen. Lange Geschichte.
Neuerdings bekommen wir personalisierte Werbung per Post. Auslöser war wohl ein falsch gesetzter Haken bei einer Online-Bestellung. Aktuell einzige Lösung: ein Eintrag in der Robinson-Liste – bzw. beide, es gibt in Deutschland nämlich zwei.
Die wichtigsten Eckpunkte zuerst:
Die Robinsonliste des DDV (Deutscher Dialogmarketing Verband e.V.) macht den Eintrag relativ leicht: Wenn man das Formular erst einmal gefunden hat, wählt man dort Option „A“ (wichtig!) und führt dann darunter bis zu fünf Namen, eine Anschrift und eine E-Mail auf. Der DDV schickt dann eine Mail mit einem Bestätigungslink zurück und fertig. Nach fünf Jahren werden die Einträge gelöscht.
Die Robinsonliste des I.D.I. (Interessenverband Deutsches Internet) ist etwas komplexer aufgebaut. Hier muss man erst ein „Schutzkonto“ einrichten und kann dann bis zu zehn Namen und Anschriften, Telefon-, Mobil- und Faxnummern sowie Mail-Adressen eingeben.

Gloria Grahame in „Schwaches Alibi“ (Naked Alibi, 1954)
In meiner Kindheit muss ich mehr Werbung konsumiert haben, als mir bewusst war. Wenn ich an einem WMF-Laden vorbeiwandele, denke ich unwillkürlich an immer dasselbe Wort: „Cromargan“.
Denn nur WMF benutzt Cromargan®. Und dieses Alleinstellungsmerkmal wurde (und wird) fleißig beworben. Im Chemieunterricht guckte ich in meiner grenzenlosen Naivität auf der Periodentabelle zuerst nach Cromargan. Da das wohl etwas Edles war, wähnte ich unter den dreistelligen Elementen. Fehlanzeige.
Ich habe mir dann zusammengereimt, dass es sich wohl um eine Legierung handeln wird. Crom klingt wie Chrom, also wird da wohl Chrom drin sein (Ordnungszahl 24), und Argan … äh … wieder Fehlanzeige auf der Periodentabelle. Es gibt zwar eine Arganie, das ist aber ein Baum.

Lola Gaos (vermutlich) in „Comtesse des Grauens“ (Ceremonia sangrienta, 1973)

Jim Barnes, auch bekannt als Jimmy Barnes, in „Big Enough“ (2017)
Seit einem Jahr haben wir einen Reiskocher. Den haben wir in erster Linie aufgrund eines YouTube-Videos. Das begab sich folgendermaßen.
Es gibt billige und teure Reiskocher. Die billigen funktionieren nach einem einfachen physikalischen Prinzip. Die teuren haben Elektronik und Sensoren und LED-Anzeigen und mühsam zu reinigende Deckel.
Das Prinzip der einfachen Kocher beschreibt Alex Watson in einem elfminütigen Video so unterhaltsam, dass ich unbedingt genau so einen Reiskocher haben wollte. Einen billigen also, keinen modernen.

Janine Henkes in „Shoes“ (2009)
„Shoes“ ist ein Song des kanadischen Künstlers Tiga. Das Musikvideo stammt von den britischen Videokünstlern Alex & Liane, die auch das Video „Arbeit Nervt“ für Deichkind gedreht haben.

Chris Gampel in „Ein Mann sieht rot“ (Death Wish, 1974)
Eigentlich bin ich nicht ganz sicher, ob er es wirklich ist. Es könnte auch Floyd Levine sein … die beiden sehen sich sehr ähnlich. Aber ich glaube, es ist Chris Gampel.
Es gibt da diesen Song, den ich nicht aus den Ohren kriege. Und es gibt da dieses Video dazu, das mich nicht loslässt.
Gerade fällt mir auf, dass ich nicht einmal weiß, wie ich auf den Song gestoßen bin. Er stammt jedenfalls vom kanadischen DJ und Musiker Tiga, geboren Tiga James Sontag. Den Namen „Tiga“ kannte ich. weil mir seine Single „Hot in Herre“ auf irgendeiner Compilation aufgefallen war.
Richtig schlimm hängen geblieben bin ich jedoch bei „Shoes“, mit etwa 11 Jahren Verspätung. Diese Bassline! Diese High Hats! Dieser Text! Aber vor allem: Dieses Video!


Dean Martin in „Die Geier warten schon“ (Showdown, 1973)
Geboren als Dino Paul Crocetti, daher der Spitzname „Dino“. Seine samtene Stimme ließ Lieder mit den schwierigsten Melodien wie leichtes Geträller aussehen.

Anthony Quinn, eigentlich Antonio Rodolfo Quinn Oaxaca, in „Der Mann von Del Rio“ (Man from Del Rio, 1956)
Auch bekannt als Zorba, der Grieche, obwohl er in Mexiko geboren ist.

John Vernon in „Savage Street – Straße der Gewalt“ (Savage Streets, 1984)
Problem: Manche Smartphones versenden mitunter teure MMS statt im Tarif enthaltene Standard-SMS. Die zuständige Nachrichten-App muss lernen, das sein zu lassen.
Lösung in Kurzform: Nachrichten-App starten. Dort im „…“-Menü die Einstellungen aufrufen. Unter „Chat-Einstellungen“ die Option „Erweiterte Anrufe und Nachrichten“ ausknipsen. Fertig, das Smartphone sollte jetzt keine MMS mehr versenden.
Und jetzt das Ganze noch einmal Schritt für Schritt.