7 Gründe, warum Listenartikel das Letzte sind

6. Oft enthalten zwei Punkte denselben Inhalt.

Noch mal zu den Keywords. Werden diese Schüsselwörter plausibel in die Seite eingebettet, kategorisieren die Suchmaschinen die Seite als nützliche Information zum Thema (mitunter trifft das sogar zu).

Wo und mit welcher Dichte die Keywords am besten platziert sind, gehört zu den Geheimrezepten der SEO-Experten. Es gibt auch Analyse-Tools, die nur dazu dienen, Seiten darauf abzuklopfen, warum sie bei Suchanfragen so außerordentlich gut abschneiden.

Wer nach der Spitze strebt, muss eigentlich nur Texte schreiben, die dieselben Keywords bedienen wie das Original — idealerweise noch etwas stärker konzentriert. Wenn’s gut geht, finden Suchmaschinen die neue Seite besser als ihren bisherigen Favoriten und sortieren sie darüber ein.

Wer es übertreibt, den bestraft die Suchmaschine

Allerdings ist Vorsicht geboten: Bei zu hoher Ähnlichkeit mit der Vorlage wird die Kopie als Spam-Versuch erkannt und heruntergestuft (Spamdexing). Zu viele Keywords werden ebenfalls als Manipulation identifiziert und entsprechend sanktioniert (Keyword Stuffing oder Keyword Spamming).

Mit etwas Geschick lassen sich Webseiten trotzdem so aufbauen, dass die Suchmaschinen sie trotz einfallslosen Inhalts weit oben platzieren — vielleicht nicht an der Spitze, aber immerhin höher als zuvor.

Gelegentlich beschreiben die Kopien exakt dasselbe wie die Originale und wandeln nur die Form leicht ab — sie erzählen das Quellmaterial mit eigenen Worten nach. Das kennt der eine oder andere gewiss noch aus der Schule.

Das eigentliche Ziel von Listenartikeln ist richtig infam.

Wiederholungen sind Teil des Formats
Es soll Leute geben, die solche Artikel für Journalismus halten.

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