Die Zeit hat heute ein Interview mit einem Berliner Intensivmediziner veröffentlicht, unter der plakativen Überschrift: „Jeder dritte Covid-Patient auf einer Intensivstation stirbt“.

Schon vor der Lektüre des Artikels drängte sich mir eine Frage direkt auf: „Ist das eigentlich viel?“

Auf einer Intensivstation landen, wie schon der Name andeutet, besonders schwere Fälle. Ist die Mortalität bei Covid-19-Patienten überdurchschnittlich hoch? Wie hat sie sich im vergangenen Jahr entwickelt? Im Artikel habe ich hierzu kein Indiz gefunden – ist ja auch ein Interview. Ein Kasten mit etwas Kontext wäre trotzdem schön gewesen.

Alles muss man selber machen.

(Spoiler: Ja, die Mortalität von Covid-Patienten ist überdurchschnittlich hoch. Sie ist im vergangenen Jahr allerdings auch deutlich gesunken. Und: Jenseits des Tellerrands sind die Zahlen noch viel, viel schlimmer.)

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Listenartikel (engl. Listicles) bilden das unterste Niveau des Schreibertums. Journalismus mag ich das gar nicht mehr nennen. Und doch: Obwohl Leser*innen es eigentlich besser wissen müssten, klicken sie immer wieder auf die Schlagzeilen.

In diesem Artikel erfahren Sie, warum Listenartikel das Letzte sind, woraus sie sich zusammensetzen und warum sie trotz ihrer unübersehbaren Schwächen so viel Erfolg haben.

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Lustiger Zufall: Vor zwei Wochen habe ich einen Artikel darüber geschrieben, wie man seine Daten von einem Android-Smartphone auf ein anderes bekommt, ohne alles an Google zu verfüttern. Und was liegt zwischen den Feiertagen im Briefkasten? Die c’t 2/2021 mit einem Artikel zum Thema „Von Android auf iOS umziehen“ („Der Umzugsplaner“ von Steffen Herget und Jörg Wirtgen, S. 146).

Mein Artikel basiert auf teils haarsträubenden persönlichen Erfahrungen und steht seit Heiligabend im SoftMaker-Blog (sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch).

Die Freude über ein neues Android-Gerät kann […] in Frust umschlagen, wenn es darum geht, die Daten und Apps vom alten auf das neue Smartphone zu übertragen. Wer Google nicht längst alle Daten überlassen hat, steht vor der anspruchsvollen Aufgabe, alles neu einzurichten. Dafür gibt es mehrere Ansätze mit jeweils individuellen Macken und Vorteilen. Aber kein Grund zur Panik … das ist alles machbar.

aus: Daten aufs neue Telefon übertragen
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Die folgende Geschichte ist wahr. Sie handelt von Fahrradsatteln und Vögeln und Journalismus und sie enthält Kraftausdrücke.

Vor einigen Wochen, als der Zoo Corona-bedingt noch zu war, fuhr ich mit dem Rad durch den anliegenden Stadtwald und hätte um ein Haar einen Pfau überfahren. Der Freiläufer stolzierte rotzfrech über den Radweg und kümmerte sich einen Dreck darum, dass ich beinahe in einen Baum gestrampelt wäre, um ihm auszuweichen.

Ich stieg ab, rief beim Zoo an, um den Ausreißer zu melden, und bekam nur den Automaten ans Ohr: „Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Erlebniszoo Hannover leider, leider geschlossen. Sie erreichen uns über unsere Social-Media-Kanäle …“

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The Joy of Styles

Ich war mal wieder produktiv:

Nachdem ich kürzlich das Textdokument eines Familienmitglieds neu formatieren „durfte“, verspürte ich plötzlich einen unbändigen Drang, die Vorzüge von Absatzvorlagen zu predigen. Bevor Sie jetzt sagen „das klingt nach Arbeit, igitt“ und schnell wegklicken, nur eins: Das Beste am Einsatz von Vorlagen besteht darin, dass sie Schweißausbrüche und Nervenzusammenbrüche verhindern. Und das kann ich belegen.

aus: The Joy of Styles – Mit Stilvorlagen arbeiten

Diese Einleitung ist komplett wahr, aber nicht die ganze Wahrheit: Tatsächlich waren es zwei Dokumente, die ich komplett neu formatiert habe, bevor ich beschloss, dass ich daraus unbedingt einen Text machen muss.

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Nein, dies ist kein Spendenaufruf.

In meinem mittlerweile monatlichen SoftMaker-Blog habe ich über Fernsupport geschrieben, sei es mit AnyDesk, TeamViewer oder VNC.

Manchmal ist die Person, die Ihre Hilfe benötigt, schon damit überfordert, die Fernverwaltungssoftware selbsttätig zu starten. Dies bedeutet, dass Sie Ihren Schützling beim Download telefonisch anleiten müssen. Gehen Sie in kleinen Schritten vor und führen Sie jeden Schritt parallel auf Ihrem eigenen Computer aus, um sicherzustellen, dass Sie nichts Wesentliches auslassen.

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Die erste meiner beiden Grundregeln journalistischer Arbeit lautet: „Die Namen müssen stimmen“. Bei Menschen halte ich diese Maxime für unverhandelbar. Bei den Namen von Firmen und Produkten sehe ich das anders. Das sind keine natürlichen Namen, die kommen aus einem Komitee, wenn nicht gar von einer Marketing-Agentur.

Beim Benennen von Produkten und Herstellern ist das Ziel, hervorzustechen. Bestimmte Tricks bei der Namensgebung machen mich allerdings etwas aggressiv – vor allem seltsame Großschreibung und ausgefallene Interpunktion.

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Vor einigen Monaten kontaktierte mich die Firma SoftMaker mit der Frage, ob ich jemanden wüsste, der deren Firmen-Blog um Fachartikel ergänzen könnte. Es sollte ausdrücklich nicht um Firmen-PR gehen, sondern um journalistische Berichterstattung. Ich empfand das als eine interessante Herausforderung und bot meine Feder an.

Letzte Woche ist der erste Beitrag erschienen, zum Thema Online-Übersetzer mit speziellem Fokus auf DeepL. Dieses Kölner Unternehmen lässt die Babelfische von Google und Microsoft alt aussehen. Der erste Blog-Beitrag wird von einem Interview flankiert, das mich den Lesern des SoftMaker-Blogs vorstellt.

Ich erzähle im Folgenden mal ein bisschen, wie es war, nach 20 Jahren c’t für ein ganz anderes Publikum zu schreiben und welche Erfahrungen ich dabei gesammelt habe.

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Robert Muellers Bericht zur Beantwortung der ultimativen Frage ist raus: Die Frage danach, ob sich Donald Trump mit den Russen verschworen hat. Aus dem, was er gelesen hat, zieht der Oberstaatsanwalt die Schlussfolgerung, dass sich Donald Trump nicht vorsätzlich mit der russischen Regierung verschworen hat. (Riesenüberraschung.)

Zwei Jahre lang haben sich Tausende von Journalisten die Finger wund darüber geschrieben, was Mueller und seine wackeren Recken alles herausfinden könnten über den US-Präsidenten. Spekulationen und wackelige Gerüchte türmten sich aufeinander wie ein Jenga-Turm. Und jetzt … Fakten. Feststehende Tatsachen. (mehr …)