Die erste meiner beiden Grundregeln journalistischer Arbeit lautet: „Die Namen müssen stimmen“. Bei Menschen halte ich diese Maxime für unverhandelbar. Bei den Namen von Firmen und Produkten sehe ich das anders. Das sind keine natürlichen Namen, die kommen aus einem Komitee, wenn nicht gar von einer Marketing-Agentur.

Beim Benennen von Produkten und Herstellern ist das Ziel, hervorzustechen. Bestimmte Tricks bei der Namensgebung machen mich allerdings etwas aggressiv – vor allem seltsame Großschreibung und ausgefallene Interpunktion.

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Vor einigen Monaten kontaktierte mich die Firma SoftMaker mit der Frage, ob ich jemanden wüsste, der deren Firmen-Blog um Fachartikel ergänzen könnte. Es sollte ausdrücklich nicht um Firmen-PR gehen, sondern um journalistische Berichterstattung. Ich empfand das als eine interessante Herausforderung und bot meine Feder an.

Letzte Woche ist der erste Beitrag erschienen, zum Thema Online-Übersetzer mit speziellem Fokus auf DeepL. Dieses Kölner Unternehmen lässt die Babelfische von Google und Microsoft alt aussehen. Der erste Blog-Beitrag wird von einem Interview flankiert, das mich den Lesern des SoftMaker-Blogs vorstellt.

Ich erzähle im Folgenden mal ein bisschen, wie es war, nach 20 Jahren c’t für ein ganz anderes Publikum zu schreiben und welche Erfahrungen ich dabei gesammelt habe.

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Beim Stöbern in der Liste der Anwendungen, die mein Windows 10 beim Start lädt, fiel unter „Task Scheduler“ ein „Nvidia Telemetry Monitor“ auf. Bei diesem Anblick lief mir ein bisschen die Galle über und ich machte mich daran, den kleinen Spion lahmzulegen.

Telemetrie ist ein abstraktes Wort für eine ganz konkrete Sache: Telemetrie-Dienste protokollieren Anwenderverhalten und senden die Ergebnisse gebündelt an den Hersteller. Mit etwas Glück werden die Daten vor dem Versand anonymisiert, aber wie gründlich das passiert, entzieht sich meiner Kontrolle.

Wenn mich eine Anwendung ohne Frage per Telemetrie aushorcht, stellen sich deshalb sofort meine Stacheln auf und ich fange an zu forschen.

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Mein frisch zusammengebauter Rechner (Windows 10 64-Bit) wachte immer wieder aus dem Ruhezustand auf. Grund war eine Einstellung des LAN-Adapters. Festgestellt habe ich das mit dem Befehl „powercfg lastwake„.

So soll es nicht bleiben

Die Situation: Der Umzug meiner Windows-10-Konfiguration scheint wie am Schnürchen gelaufen zu sein. Dann versetze ich den Rechner zum ersten Mal in den Ruhezustand. Die Ventilatoren bleiben stehen, die Monitore schalten sich aus, sieht gut aus. Als ich wenige Minuten später in den Raum zurückkomme, ist der Rechner jedoch an, als sei nichts gewesen.

Ich aktiviere den Ruhezustand wieder und bleibe neben dem PC stehen. Der Rechner schaltet sich tadellos ab. Ich atme einmal aus und einmal ein. Plötzlich melden sich erst die optischen Laufwerke, dann gehen die Monitore wieder an. Nur weil ich Einschlafprobleme habe, muss mein Rechner das doch nicht nachmachen.

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Vor knapp zwei Wochen meldete Windows einen Fehler, als ich eine Datei von meiner 4-TB-Festplatte auf eine externe Platte kopieren wollte. Der Versuch, die Partition auf eine brandneue Platte zu klonen, ging gründlich schief. Aber: Schließlich habe ich es doch geschafft, alle Daten (bis auf diese eine Datei) zu retten. Das Ganze hat tatsächlich fünf Tage gefressen.

Meine vier Lektionen aus diesem Fiasko:

  1. Guck zuerst nach, wie schlimm es wirklich um die Platte steht.
  2. Kopiere sofort alle wichtigen Dateien auf ein externes Speichermedium, besser auf zwei.
  3. Versuche je nach Zustand der Platte, alle weiteren Dateien auch zu sichern.
  4. Überprüfe unbedingt, ob die Dateien auf dem Zieldatenträger ohne Fehler angekommen sind. Wenn nicht: Verfolge einen neuen Sicherungsansatz.

Ach, hätte ich das alles doch vorher gewusst. Stattdessen …

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Mein Firefox speichert seit Version 65.0 alle Bilder stur als WebP auf der Platte. Das ärgert mich insbesondere deshalb, weil ein Rechtsklick auf die Bildeigenschaften zu Tage führt, dass das Bild durchaus als JPEG oder PNG auf dem Server liegt.

Immerhin gibt es Abhilfe, wenn auch über about:config – also auf eigene Gefahr.

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Wenn ich an Journalismus denke, drängen sich sofort zwei Maximen nach vorn:

  1. Die Namen müssen stimmen.
  2. 70 Prozent der Leser*innen verstehen keine Ironie.

Beide Leitsätze habe ich im Studium gelernt. Es handelte sich dabei mitnichten um Seminargold aus berufenem Professorenmund, sondern um die erstklassigen Ratschläge einer praktisch denkenden Dozentin.

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